Ocurrens

Installation + Performance 

Jahr 2022 

 

 

 

 

Die performative Arbeit untersucht  die Beziehung von technologischer Entwicklung und sozialer Dynamik anhand der Wechselwirkung von Status, Einsamkeit und Medienkonsum.

 

Es ist normal geworden, an Orten voller Menschen zu sein und alleine zu essen, ständig begleitet von mobilen Geräten. Die Installation greift dieses Phänomen auf, spitzt es aber in verschiedenerlei Hinsicht zu:

Ein Monitor fungiert als Tisch der mit einem Stuhl einen ganzen Raum einnimmt. Darauf ist eine Aneinanderreihung kurzer Videoclips zu sehen, auf die die Besucher keinen Einfluss haben: es sind amateurhafte Mitschnitte von Gewaltsituationen (wie sie zuhauf auf gängigen Online-Plattformen zu finden sind).

Neben den Inhalten bestimmen Licht, Farbe und Geschwindigkeit der Videos gezielt die Atmosphäre des ansonsten abgedunkelten Raums. Die 20 Minuten dauernde Sequenz läuft dabei in Endlosschleife.

 

Die BesucherInnen sind eingeladen (an dem Monitor-Tisch) Platz zu nehmen um ein Menü serviert zu bekommen. Dessen 6 Gänge sind von der Farbpalette der Videos und der durch sie ausgelösten Affekte inspiriert. Der konstante Video-Strom als Unterlage und Ausgangspunkt der Präsentation der Gerichte als stimulierendes Spiel für die Sinne ( mit Temperaturen, Texturen, Aromen) schafft zugleich privilegierte und prekäre Positionen für die Besucher:  die Wünsche nach Genuss, individueller Erfahrung und Kontrolle, deren Erfüllung Werte darstellen treffen auf die Spekulation eines Preises und die Frage, wer bereit ist ihn in Kauf zu nehmen.  

 

 

Konzept und Umsetzung: Rafael Andrade-Córdova

Fotos: Josef Zky & Rafael Andrade-Córdova

2022 Köln-Deutschland

Gefördert durch

Projekt: Plakatgestaltung                                                                                           Kundin: Céline Bellut                                                                                                                 2021

Project: IFFMH Trailer   Tasks:  Grading / Colour correction // Editor: Francisco Alonso Vega  2021

Girl Rotoscope (Dress isolation for color correction) - Sky Masking (Camera Motion Tracking to isolate the sky and fix the color)

Client: IFFMH / Sophia Gröning.  

 

Projekt: "Ludwig Mòr Nan Òran - der große Ludwig der Lieder" 

Projekt: "Ludwig Mòr Nan Òran - der große Ludwig der Lieder" 

Kunde: Theater Kontra Punkt

Auftrag: Mediale Künste / Videobearbeitung / Videokunst / Bühne 

Premiere: 04.10.2020 / 17 Uhr

KUNSTPALAST DÜSSELDORF

 

Robert-Schumann-Saal 

 

Konzept/Idee/wissenschaftliche Recherche:

Michael Klevenhaus
Komposition:

Ludwig Van Beethoven,

Alexander Campbell

Rob Donn MacAoidh u.a., David P. Graham
Texte:

Ludwig van Beethoven

Michael Klevenhaus, Karl Marx, George Thomson u.a.
Regie: Annette Bieker, Frank Schulz
Ausstattung: Jan Kocman
Film: BBC, Regie: Friedrich Moser
Video/mediale Kunst:

Mio Zajac & Raf Andra
Musiker*innen: TrioVanBeethoven,

AT: Franz Ortner, Verena von Stourzh, Clemens Zeilinger
Lorna Anderson, GB (Sopran), Jamie MacDougall, GB (Tenor)
Ensemble Òran is Pìob:

Allan McDonald

Thomas Zöller (Dudelsack)

Karen Marshalsay (Harfe)
Màiri MacInnes

Michael Klevenhaus (Gesang)

 

Links:

https://www.kunstpalast.de/calendar/258/3318-Ludwig-M-r-Ensemble-Trio-van-Beethoven

https://www.kontra-punkt.de/production/ludwig-mor-nan-oran-der-grosse-ludwig-der-lieder#participants

 

 

Privat Ausstellung Projekt / April 2020 /  Forna Bullrich Galerie

Raf Andra

2020 Köln

RELINQUO

Photo & Videoinstallation

Opening: 08.05.2020 // ABGESAGT // CANCELLED

IR / Köln 

The true cause is the general suspicion and blurry of the enigma of Time; that in spite of infinite hazards,

that despite the fact that we are the drops of the river, which lasts something in us. Not even the symbolic

detail of replacing a three with a two not even that wasteless metaphor. I understand the truth explodes in

my desires and in my misfortunes in my disagreements in my imbalances in my delusions.

Now I understand the truth. I will have to raise the vast life that is still your mirror: Every morning I will have to rebuild it.

How many places have become vain and meaningless, equal to lights in the day.

The inevitable time overflows over the useless embrace.

 

AUSSTELLUNG  „Everything that's bad for me"
im Rahmen :

düsseldorf photo+



Öffnungszeiten:
Freitag, 13. März, 18.00 - 21.00 Uhr (Eröffnung)
Samstag,14 März, 12.00 - 18.00 Uhr
Sonntag, 15. März, 12.00 - 16.00 Uhr 

Ort:
DER RAUM
Adersstraße 45
40215 Düsseldorf

„...Betrug, Klimawandel, Eifersucht, Geografische und politische Ignoranz, Selbstabwertung, Fremdgehen, Perfektionismus, enge Räume, Sexismus, Erd-Versiegelung, Isolation, Artensterben, Extremismus egal welcher Art, digitale Überwachung, Donald Trump, Bayern München, kein Sex, Umweltschützer sein weils trendy ist, Hormone, Warten, Normalität, Komfortzone, Aliens, Instagram, mein Smartphone, Rechts/Braun/Nazis/AfD, Lügen, Konkurrenzdenken, Mikroplastik, Dumme Politiker, Arroganz, CO2-Ausstoss ...“

Die Ausstellung „everything that's bad for me“ zeigt Fotoarbeiten von Studierenden und ehemaligen Studierenden der Klasse Michael Reisch: 

Rafael Andrade-Córdova / Raf Andra
Oliver Bernt
Patricia Falk 
Antonia Gruber
Sabine Kontny
Isabella Melis
Sungho Woo und weiteren.